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 The next day ~ could be ur Last

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HoneyBunny
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BeitragThema: The next day ~ could be ur Last   Mi Jun 06, 2018 12:42 am

Das helle Sonnenlicht strahlte durch das schmutzige Fenster der Hütte, in der ich lag. Der Geruch von Fleisch stieg mir in die Nase, oh, war es schon wieder soweit? Seitdem ich von meinem sicheren Bunker in Richtung Norden gegangen war, stieß ich auf ein kleines Dorf. Nun, es waren bestimmt 5 Tage gewesen, die ich gebraucht hatte, um es zu erreichen und eigendlich sollte ich mich darüber freuen, das ich nun Menschen um mich herum hatte aber...
Eigendlich wollte ich mir die Decke wieder über den Kopf ziehen, doch was würde es mir bringen? Langsam setzte ich mich auf, das krillen einer Kette war zu hören. Noch immer trauten mir diese Menschen hier nicht, weshalb sie es bevorzugt hatten, meine Hände mit alten Polizeifessel zu fixieren. Meine Haut darunter war schon abgeschürft, ich trug diese Dinge nun auch schon gute 2 Wochen täglich, nur zum waschen wurden sie mir abgenommen. Und auch nur dann, wenn ich es wirklich nötig hatte. Es klopfte an der Tür, ohne eine Antwort abzuwarten trat ein Mann herein, hinter ihm stand eine alte Frau, die mich skeptisch musterte. Der Mann, würde schätzen anfang 40, hatte schon fast komplett graue Haare. Er roch nach Blut, seine Kleidung war zerissen und kaputt. Schuhe trug er nicht, dafür hatte er einen Gürtel an dem eine Machete befestigt war. Sein Gesichtsausdruck war nicht freundlich, aber das war ich schon gewohnt, ich hatte diesen Mann nur lachen hören oder lächeln sehen, wenn er anderen Leid zufügte. "Heute ist es soweit" fing er an, die Frau hinter ihm schien sauer auf das zu sein, was er nun gleich sagen würde. "Du wirst meine Frau". Mit einem Sprung auf die Füße und einem heftigen Kopfschütteln, wollte ich diese Situsation abwenden, doch im Endeffekt war mir klar gewesen, das es unvermeidbar war. "Du hast keine Wahl, heute gibt es ein Festessen! Feinstes Fleisch, Menschenfleisch!". Allein der Gedanke daran, mein letztes Stück Menschlichkeit zu verlieren, ließ mich aufstoßen. Der Mann hingehen lachte nur und verließ den Raum. Wenn ich dem allem entgehen will, muss ich dafür sorgen, das ich hier heraus komme.
Das Problem an der Sache war nur, das dieses kleine Dorf mit Wellblech umzäunt gewesen war, nur ein kleines Tor, fast wie eine eine normale Haustür, ließ die Leute ein und aus gehen. Alles was draußen bleiben sollte, blieb draußen und alles was drin bleiben sollte, blieb drin. Ich könnte sicherlich versuchen die Wellblechmauern, die grade mal 1.90 um den Dreh hoch waren, hinaufzuklettern, nur stehen mir hierbei die Ketten an meinen Handgelenken im Weg. Doch wenn ich es nicht versuche, würde ich hier auf Ewig gefangen sein. Und diese Option wollte ich nicht in Betracht ziehen, keineswegs. Es würde hier in diesem Dorf bestimmt auch 1-2 normale Leute, Leute wie mich geben, doch wenn es sie gäbe, dann sitzen sie warscheinlich in ihrem Häuschen/Zelt und versuchen so wenig wie möglich mit anderen von hier zu tun zu haben, wie es nur möglich ist. Ich wartete auf die Dunkelheit, damit sie mich draußen, wenn ich durch das Fenster klettere, umgeben wird. In der zwischenzeit nahm ich meinen Rucksack, den sie mir zu meinem Erstaunen nicht genommen hatten, an mich und durchwühlte diesen bestimmt 5 mal, um sicher zu gehen, das auch alles noch an Ort und stelle war. Nur meine Wechselklamotten waren nicht mehr darin, was mich aber nicht weiter stören sollte.
Als die Dämmerung hereinbrach und draußen schon viele Stimmen zu hören waren, öffnete ich die Tür einen winzig kleinen Schlitz, um herauszufinden, ob nun noch jemand im Haus war. Ich hörte nichts, sah nichts. Wenn ich flüchten wollte, dann jetzt. Um mir etwas Zeit zu verschaffen, stellte ich vor die Tür den Schreibtisch, damit sie dachten, ich würde mich einschließen, ging zum Fenster und öffnete so es so behutsam, wie es nur möglich war. Die Umgebung hatte ich mir zum Glük einigermaßen eingeprägt, so das ich ohne weitere Probleme wusste, wo die Mauer am niedrigsten gewesen war. Durch die Schatten der Dämmerung huschend, ließ ich das Haus, in dem ich 2 Wochen lang gelebt hatte, hinter mir. Je näher ich dem Zaun kam, umso mehr fing mein Herz an wie wild zu hämmern. Das Adrenalin schoss mir schon fast durch meine Blutbahnen, ließ mich schwitzen obwohl es recht kühl für eine Sommernacht war. Der zaun! Ich war nicht grade sonderlich groß, doch ich versuchte, mich mit eigener Kraft hoch zu ziehen. "SUCHT SIE" ertönte es hinter mir von einer grimmigen, tiefen Stimme. Ich muss schnell machen! Die mitte der Eisenfessel um meinem Handgelenk nutze ich dafür, um mich an eine Ecke der Wand zu hängen. Zum Glück hatten sie darauf kleine Speerstacheln befestigt, um nicht erwünschte Besucher fernzuhalten. So konnte ich mich, mit meiner linken Hand an einen dieser festhalten und mich hochziehen. Hinter mir bellte ein Hund, lautstark fing er an in meine Richtung zu bellen und kam mir immer näher. Wenn ich das hier geschafft hatte, musste ich erstmal noch von den Viechern entkommen. Ich war oben, freute mich jedoch zu früh, als ich mich verhädderte und so dumm zur anderen Seite fiel, das ich mir mein Bein einmal längs aufgeschlitzt hatte. Es brannte, es fing an zu bluten und diese verdammten Mistköter machte das nur noch wilder. Nicht nur das, dieser ganze Lärm würde auch noch die Willenlosen anlocken. Wald, ich musste Schutz im Wald suchen, das war meine einzige Chance. Er war nicht weit Entfernt, doch über das offene Feld zu laufen war auch nicht grade gut. Sie hatten zwar keine Schusswaffen, weil die Technik ja alles zerstört hatte, ihrer Ansicht nach, aber Pfeile und Bögen. Egal, ich rannte. Mit einem Bein humpelte ich hinterher, was mich beträchtlich langsamer machte. Sie zielten auf mich. trafen jedoch keinen einzigen Pfeil. Außer dieser Mann, der, der mich zu seiner Frau machen wollte.
Sein Pfeil traf, mitten durch mein Bein und ich konnte spüren, wie er lächelte. Sein verschwitzes lächeln und seine Hände, die er nun in die Hosentasche steckte, alle beruhigte und langsam in meine Richtung kam. Ein lautes "Fuck!" war von mir zu hören, ich versuchte alles mögliche, um weiter zu gehen. Ich betonte auf gehen, den schnell war ich nicht und eine Blutspur zog sich hinter mir her. Keuchend, außer Atem, setzte ich mich hinter einen dicken Baum. Ich konnte die Stimmen der Männer schon hören, egal. Zumindest würde ich nicht sterben, richtig?
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BeitragThema: Re: The next day ~ could be ur Last   Do Jun 07, 2018 4:10 am

Den Rücken dem Sonnenuntergang zugewandt, saß Shiro auf einem kleinen Hügel und schaute über die, in der Sonne schimmernden Asche des Hauses, in dem er einst mit seinen Eltern lebte. Er streifte mit seiner rechten Hand über den Boden, hob etwas Asche auf und ließ sie vor seinem Gesicht auf den Boden zurück rieseln. Früher war dies sein Lieblingsort gewesen. Von hier aus konnte er sein Haus, den Flus dahinter und die einst so grünen Felder sehen. Neben ihm ragten die Überreste eines Kirschbaums aus dem Boden.

Shiro schloß die Augen und erinnerte sich an früher. Als das Land noch grün und fruchtbar war. Hinter dem Haus verlief damals ein kleiner Fluss, in dem er oft als Kind gespielt hatte. Er erinnerte sich daran, wie er als kleiner Junge mit seinen Wölfen durch die hohen Wiesen rannte, umgeben von Kirschblüten, die durch den Wind über das Haus und die Felder geweht wurden, die Sonne im Rücken. Im Frühling, wenn die Kirschbäume anfingen zu blühen, saß er oft auf diesem Hügel. Er liebte diesen Ausblick oder eher liebte ihn. Denn das Einzige was er nun sah, war graue Asche so weit er sehen konnte. Der einst azurblaue Fluss war nun ein grauer, ausgetrockneter Pfad.
Er öffnete die Augen und schaute nach rechts. In der Sonne blitzten im Boden steckende Schwerter und Bögen auf. Ein wahres Meer aus Schwertern und Bögen lag vor ihm. Wie Grabsteine rankten sie aus dem Boden hervor und genau das waren sie auch. Ein Friedhof. Jeder Bogen und jedes Schwert stammte für einen Gefallenen. Er schaut etwas weiter rechts. Dort steckte ein noch gut erhaltenes, kurzes Schwert im Boden. Es war noch nicht all zu lange her, dass er es in den Boden gesteckt hatte.
Die Sonne war nun fast untergegangen.

Plötzlich drehte er den Kopf ruckartig nach links und schaute in die Ferne. Etwas in seinem Augenwinkel hatte seine Aufmerksamkeit erregt. Dort, in der Ferne hinter einem Wald, sah er Rauch aufsteigen.
"阿呆共。(Diese Idioten.)", dachte er sich, "看板を立てるの同じだ。(Stellt doch gleich ein Schild auf.)"
Er glitt mit seiner linken Hand durch das Fell von Kiryu und stand auf.
"行こう―(Los geht's.)"

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BeitragThema: Re: The next day ~ could be ur Last   Do Jun 07, 2018 11:06 pm

Mein Herz raste, als ich die Schritte vernahm, die mein todesurteil sein könnten. Der frische Wind umwob mich, meine Häärchen bäumten sich auf und eine kleine Gänsehaut wurde sichtbar. Ich wischte mir mit meinen roten Händen durch die Haare, blendete jedes Geräusch um mich herum aus, war wie in einer Trance und erinnerte mich. Erinnerte mich an die Tage vor all dem hier, was ich damals geliebt und gehasst habe. Wie einfach ich das Leben genommen hatte, welch kleinen scheiß Probleme ich hatte. Und nun... Nun steckte ich wirklich in der Scheiße. Alle waren weg, die Mutter, die ich so sehr geliebt hatte, war nur noch ein Schatten in meinem Verstand. Die Geschwister, die ich um jeden Preis versuchte zu beschützen, lagen zerstückelt wie bei einem Massakerfest im staubigen Boden. Nicht die Willenlosen waren es, die diese Welt zu grunde richteten, nein, es waren die Menschen selbst. Unter mir war schon eine Lache aus Blut, es schimmerte rot, wenn das Licht des Mondes durch die Blätter schien. Ich hörte etwas, ein Hund...Ein Hund der wimmerte? Leicht verwirrt darüber und mit den schlimmsten Schmerzen in meinem Bein, die man sich ausmahlen konnte, zog ich mich am Baumstumpf hoch und lugte in Richtung des Geräusches. Ich sah nichts, garnichts. Nur das wimmern des Hundes war zu hören, der Wind, der durch die Blätter peitschte und das Geräusch von Laub, wenn man darauf trat, weil ich nicht still stehen konnte. Meine Korpertemperatur stieg an, es fühlte sich nicht mehr nur warm an, sondern verdammt heiß. Egal was diese Menschen grade aufhielt, es war meine Chance ungesehen davon zu kommen.
Ich suchte mir einen stabilen Stock, auf dem ich mich abstützen könnte, wenn ich diese kleine Steigung hinauf gehen würde und wurde auch schnell fündig. Er war etwas kürzer als ich selbst, doch lang genug um mich darauf verlassen zu können, das er mir halt gab. Mit schwerem Atem, drückte ich mich immer wieder vom Stock ab. Schritt für Schritt, ziehende schmerzen machten sich breit, ließen mich ein paar mal schmerzhafte laute von mir geben. Das Bedürfnis übermannte mich, diesen Pfeil einfach heraus zu ziehen. Doch warscheinlich würde mir die Kraft im Moment dafür fehlen und wirklich schlau wäre es auch nicht gewesen. Weiter... Immer weiter, bis ich ganz oben bin. Nun vernahm ich schreie, panische, kreischende Schreie und ein Wort "WILLENLOSE!". Scheiße. Wo kommen die her? Ich bin also doch recht in der Annahme gewesen, das der Lärm sie anlocken würde. Wenn die mich finden... Egal, ich darf mir keine Gedanken darüber machen. Notfalls hatte ich Waffen. Ich werde nicht kampflos davon schreiten. Ich stand oben, auf dem kleinem Hügel, völlig außer Atem. Mein Hals kratzte und es tat weh, die frische Luft einlass in meine Lungen zu gewähren. Das Blut tropfte noch immer auf den Boden, ohne einen Verband würde ich schnell verbluten. Ich riss einen Ärmel meines Kleidungsstückes ab und schnürrte damit die Blut zuvor zu meinem Bein etwas ab. Mit ein wenig Glück konnte es sogar was bringen. Medizin war nie meine Stärke gewesen. Ein einziger Baum stand auf diesem Hügel, drum herum ein dutzend. Als wäre dieser Baum etwas besonderes. Zugegeben, es sah wirklich schön aus, doch ich hatte nicht die Zeit, um mich darum zu kümmern. Auf der anderen Seite herunter ich ich hätte es geschafft.
Noch immer hörte ich geschreie aus der Richtung, von der ich kam. Es war gut, das sie so laut waren, es spielte mir in die Karten. Ein schritt nach dem anderen, auf dem Stock gestützt, began ich den Hügel weiter herunter zu gehen. Mein schweres Atmen wurde zu einem Keuchen, oft musste ich Pause machen und stehen bleiben. Ich kniff mir mehr mals die Augen zu, der Schmerz wurde immer schlimmer, warscheinlich weil das Adrenalin nun langsam nachließ. Meine Hose und ein paar stellen meines T-shirts waren mit Blut besudelt, meinem Blut. Wenn ich nicht an einer verblutung starb, dann wohl daran, das ich eine Entzündung bekommen würde, durch den ganzen Schmutz und die Bakterien. Meine Gedanken fingen an, sich zu drehen. Die klaren Gedanken waren wie von einem auf den anderen Moment verschwunden und ich rutschte aus. Die paar Meter, die ich gebraucht hätte, um herunter zu gehen, rutschte ich nun herunter und landete unten mit dem Gesicht voraus im staubigem Laub. Ich blieb liegen, eine weile lang blieb ich liegen und ruhte. Ich dachte in diesem Moment an garnichts, komplette Leere herrschte und ich genoss die mir eingebildete Stille. Ein Schrei erweckte mich, der näher kommen zu drohte und leise versteckte ich mich in einem der Gebüsche.
Ein Willenloser der einem Menschen folgte. Der Kerl schien eine Verletzung am Bein zu haben, so wie ich, nur leichter. Er konnte schnell humpeln, stolperte jedoch fast genau an der gleichen Stelle wie ich und rutschte mit einem in völlig Angst getränkten Gesicht mit dem Rücken an einen Baumstamm heran. Der Willenlose, zögerte nicht, ihm hinterher zu rennen und ein Markerschütternder Schrei hervorzubringen. Der Mann wehrte sich, gab nicht auf, verpasste dem Willenlosen ein paar. Doch es war vergebens, der willenlose biss ihm in den Hals, riss ihm seine Gedärme aus dem Bauch heraus und fraß in Seelenruhe das, was er sich erbeutet hatte, einen Menschen.

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BeitragThema: Re: The next day ~ could be ur Last   So Jun 10, 2018 2:45 am

Shiro nahm seinen Bogen und ging den Hügel hinunter. Kiryu erhob sich und folgte ihm. Am Fuße des Hügels ragten zwei verbrannte Holzpfeiler aus dem Boden. Die Überreste eines Holztors, auch Torii genannt, das einst den Anfang dieses Heiligen Ortes markierte. Neben einem der Holzpfeiler saß Tsubaki, fast schon Wache haltend fixierte ihr Blick immer wieder den Rauch in der Ferne und das riesige Eingangstor des Dorfes. Erst als Shiro und Kiryu das Tor passiert hatten, ließ sie ihren Blick abschweifen und schaute Shiro erwartend an. Shiro drehte sich um, machte eine winkende Handbewegung, gefolgt von einem "来い、椿。(Komm, Tsubaki.)", bevor er sich wieder umdrehte und weiterging. Tsubaki stand auf, rannte zu ihm und schmiegte ihren Kopf an seiner Hand entlang.
Die Sonne war nun ganz untergangen und ein strahlender Vollmond zierte den Nachthimmel.

Das Trio ging ein kleines Stück und machte halt vor einem kleinen Schrein, das einzige was neben der Steinmauer und des Eingangtores noch komplett erhalten geblieben war. Shiro schloß die Augen, zündete ein Räucherstäbchen an und senkte den Kopf ein bisschen. Tsubaki und Kiryu saßen jeweils rechts und links von ihm und schloßen ebenfalls die Augen und ließen den Kopf nach unten sinken. Nach ein paar Sekunden, hob er den Kopf wieder, öffnete die Augen und setzte seinen Weg Richtung Eingang des Dorfes fort.
Vor dem riesigen Tor angekommen, testete er noch einmal, ob es auch gut verschlossen war, damit niemand während seiner Abweisenheit eindringen konnte. Danach kletterte er links neben dem Tor entlang die Mauer hinauf. Tsubaki und Kiryu sprangen auf einen Holzstappel und folgten ihm dann auf die Mauer. Auf der Mauer angekommen, musterte Shiro erst einmal die Umgebung. Niemand in Sicht. Wahrscheinlich waren sie schon alle Richtung Rauch marschiert. Noch einmal schaute er in die Ferne zum Rauch und schüttelte den Kopf, bevor er die Mauer hinunter sprang. Seine beiden Begleiter folgten ihm.

Um den Rauch zu erreichen, müssten sie entweder den Wald durchqueren oder durch das trockengelegte Flussbecken daneben. Schon am Tage waren die Wälder eine Todesfalle, der nur wenige entkamen, doch nachts glichen die Chancen gleich Null. Allerdings hatte Shiro einen Vorteil. Er kannte den Wald aus seiner Kindheit in- und auswendig und der Vollmond spielte ihm noch mehr in die Karten. Das war der einzige Grund wieso seine Chancen diese Nacht im Wald besser standen.
Auf dem Flussbecken wären sie im nächtlichen Vollmond viel zu leicht entdeckt worden und genau das wollte er verhindern.
Gekonnt schlichen sie durch den Wald ohne einen Mucks zu machen, fast schon als würden sie über den Boden fliegen. Durch das Licht des Vollmondes konnten sie gefahren schon aus der Entfernung sehen und sie umgehen.

Nach kurzer Zeit waren sie an der Wellblechmauer des Dorfes angekommen. Shiro schmunzelte nur und überwand die Mauer elegant. Auf der anderen Seite angekommen, schaute er sich schnell um. Plötzlich tauchte ein Schatten rechts neben ihm auf. Shiro huschte in Schatten einer Hütte. Der Schatten kam näher und verwandelte sich in einen Mann, um die 30. Er hatte ihn nicht entdeckt. Kaum hatte er Shiro den Rücken zugedreht, schlich Shiro aus dem Schatten hervor von hinten an den Mann heran. Mit einem gekonnten Schlag setzt er ihn außer Gefacht und lehnte seinen bewusstlosen Körper neben eine Hütte.
Danach schaute er sich erneut um und als die Luft rein war, gab er einen leisen Pfiff von sich. Erst jetzt folgten ihm auch Tsubaki und Kiryu über die Mauer.

Danach kletterte er die Hütte hinauf und schaute über das Dorf.
Die Wölfe folgten ihm über einen Berg aus Brennholz, der neben der Hütte lag.
Die Fläche um das Lagerfeuer war leer.
"皆は一体何処だ?" (Wo zur Hölle sind alle?).

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